Savannenbaum

Ein hagerer alter Mann
steht allein in der Landschaft
wie ein Savannenbaum
und sieht man Ihn an
möge man meinen er hätte keine Bekanntschaft
solang die Leute auf die Oberfläche schauen.

Doch die Luft die er atmet
und das Wasser das er trinkt
sind Teil des großen Kosmos
in dem ein Jeder schwimmt

Sind Brücken, sind Verwandtschaft
Sind Ströme die uns durchfließen
Einatmen, Ausatmen
lern Einfaches zu genießen.

Und du wirst stets reich sein
Stets beschenkt vom Leben

Vogel flieg

Trete aus dem Käfig aus
die Tür steht dir offen
Hör mit dem Zweifeln auf
Fang an mit Glauben und Hoffen

Flieg lieber Vogel
Flieg frei und weit
Hör mit dem Zweifeln auf
für Aufbruch und Reise ist Zeit

Die Welt braucht dich
und du brauchst die Welt

Reich Ihr die Hand
wie einer jungen Dame
Zieh sie an dich ran
und schließ sie in die Arme

Bleibe. Veränderlich.

Nenn mich wie du willst,
Ich benenne mich nicht.
Bleibe veränderlich.
 
Kenne keine Festig-, keine Sicherheit
Kenne Wandlung, und
habe darein Zuversicht.
 
Kann mich entwickeln, kann wirken
weil ich mich nicht festsetze.
Kein Bild meiner Selbst in Stein meißle,
und dann daran hänge.
 
Weil Ich jede neue Form begrüße,
wie mein eigenes Kind
Das einzige was stetig ist,
ist mein Bestreben gen Licht.
und wie sich dieses darstellt,
das werte ich nicht.
 
Bleibe veränderlich.
Bin immer anders. Bin immer Ich.