Geliebte

Geliebte, wie kann Ich sanfter sein als Rosenblätter welche du im Garten gefunden?
Wie soll ich aufregender sein als die Stunden zu deinen Höhepunkten?
Ich verlief mich absichtlich im Walde, um mich zu finden.
Ich wartete Nachts, im Laternenschein unter den Linden.
Um dich zu treffen, wissend, dass du nicht erscheinen wirst.
Doch mein Durst war größer als jeder Realismus.
Nun schau ich Vögeln zu, wie sie Ihre Kücken nähren,
und die Zeit zerschlägt das Glas das Ich bin in tausend Scherben.
In der Hoffnung das du kommst lass Ich mich weiter zerschlagen.
Bin zu beschäftigt mit fühlen und warten, erwarte keine andren Taten.
Jede noch so feste Mauer, scheint der Schwerkraft nachzugeben.
Jeder noch so kräftige Erbauer kann Selbst einen Stein nicht mehr heben.
Was für ein Leben, das sich anfühlt wie Sterben.
Ich kann nicht mehr lachen, auch bei noch so guten Scherzen.
Immer kehre Ich zurück zu dir ganz gleich wie weit mein Ausritt war .
Ich bin überall zuhause, wo du dich befindest.
Ich bin der kleine Junge, und du diejenige welche meinen Schuh bindet.

Jeder Tautropfen spiegelt dein Gesicht. jeder Wind bringt mir dein Lachen und Seufzen.

Liebste, bin ich im Wahn?
Wenn ja, will ich nie wieder gesund werden,

sondern lieber so verharren bis zum Tag an dem wir sterben.