Mein allabendlich selbstauferlegte Pflicht
die mich zum Sklaven macht
und mich unaufhörlich treibt und drängt
und peitscht und aufs Blatt
aus dem Inneren zu projezieren nötigt
und rituell besinnliche Minuten
einbringt in den schnöden Tag
der grauen Stadt die mich umgibt
und so grell, so laut, so immer schneller werdend
auf meine Sinne einhämmert
als würde ein wütender Jemand meine Zimmertüre einbrechen wollen
//als wäre er erbost darüber, dass ich
dieszeitlich nicht anzutreffen bin.
Und jene die es zeitweise
losgelassen zu werden herausfordert
Jene die man – seiner Gesundheit Willen –
zeitweise aus dem Bewusstsein
herausstreichen sollte um nicht allzuviel ihrer giftigen Farben
auf seiner naturgegeben
schön unbefleckten Weste abzufärben
Jene Welt die jenen Woyzeck formte
und auch wenn Einseitigkeit
die Wahrnehmung ebendieser beherrscht so ist und bleibt
es eine halbe Wahrheit und zwar keine Gefährliche
vorrausgesetzt, dass der Betrachter die
genau diametral entgegengesetzte Wahrheit
aus dem Auge nicht verliert.

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