Sie träumen
nichtmehr, zumindest
nicht so, dass ihre Träume
ihnen als Symbole tiefer
innerer Prozesse erscheinen,
sondern nehmen diese Welt –
diese chaotische und nicht
leicht durch-, oder überblick-
bare – als wirres und gleichsam
unbedeutendes, ja man möge
sagen rein zufälliges Phänomen
wahr und verlieren somit,
die Deutbarkeit ihrer Selbst.

Sie wollen
alle nur das Gute doch,
merken in ihrer guten
Intention nicht, dass sie
im kollektiven Gefolgsam,
oder dem Gut-dastehen
im Blick der Anderen,
gemeinschaftlich ein ein-
stürtzgefährdetes Gebäude
planen und konstruieren,
welches unter dem Vorwand
der Menschenrettung,
viele Tote kosten wird.

Sie entbehren
alles was ihr eigen ist,
soweit, dass sie nichtmal
mehr wissen was eigentlich,
einst, ihr Eigenes war, und
sie sich getrost dem unver-
trauenswürdigen, das sie
für ihre Zwecke benutzt –
durch Suggestion der
Eigennützigkeit – und, dass
es lohnenswert sei,
aufopfern und hingeben.