verzogen, das holz der hütte am see
knarrend und quietschend die türscharniere
hält sie der hitze des sommers stand
dem milden frosts des winters
der tagsüber vergeht, wenn warme strahlen
die dachneigung küssen und sich
durch fahle fenster, ins innen niederlegen

verlebt, die heißen tage im sommerluftatmen
im warmwasserbaden, wessen kontrast
weich ist wie der übergang von himmelslila
zu rot, zu gelb, zu einem grün, das nichteinmal
der frühling trägt in seinen kronen

verheißungsvoll, die lockenden, verträumten
nachmittagsträumerein von einer welt
die sich in nichts nachsteht, die
in ihrer fülle blüht und früchte gebiert
– von einer welt in der
der mensch nur mensch ist
nicht tier, nicht gott, und wenn dann
schon beides.