So wanderte Ich einst
durchs morgendliche Abendland,
die Träne die du weinst
war was ich auf meinem Wege fand.
 
Sie schmeckte salzig und bitter und leidig
und doch, auch etwas wie Honig,
köstlich und süß und geschmeidig.
 
Denn deinem Schmerz
wird produktive Wut
oder tiefe Liebe resultieren,
und hörst du auf dein Herz
wird die verborgene Glut
wieder Flammen inspirieren.

Vorstellungen

Ich war erfüllt von Neugier als Kind
doch anstatt diese Neugier zu nutzen
machte sich die Schule zur Aufgabe
alles was nicht in Ihrem Rahmen wächst
rücksichtslos zu stutzen

Und nicht die Schule allein
eher die Gesellschaft allgemein
mit all ihren Konventionen
und Ihren pervertierten Perzeptionen
welche sich orientierten
an „denen da oben“

Denn die scheinen ja so erfolgreich
mit teuren Kleidern, großen Häusern
und schnellen Maschinen

Doch nicht selten hat
Ihr egoistisches Bestreben
in die Herzen Ihrer
Angestellten und Kinder
tiefe Furchen getrieben

Und meinetwegen
können sie wie sie wollen leben
Solange sie mich nicht daran hindern
mich dafür verachten
aus Ihrem blöden Spiel aus zutreten

Soldaten

Für viele stellt sich die Frage,
nach der eignen Wahrheit gar nicht.

Wenn der Aufruf verhallt,
stehen sie bereits, an Ort und Stelle,
mit Speer und Plattenharnisch.

Kämpfen für etwas
von dem sie vorher nicht wussten,
dass sie dafür kämpfen wollten.
Jemand stellte Aussichten
und beschwor dunkle Wolken

So werden sie Täter
weil sie Opfer sind.

Und als der Kern sich öffnete
entsprang aus Ihm ein Spross
welcher mit kindlicher Freude
der Sonne entgegen schoss

Um Ihn herum spielte sich das Leben ab
Seinesgleichen, auch sie streckten sich nach oben
Es mochte scheinen wie ein Wettkampf
doch es hatte niemand verloren.

Denn In der Natur gibt es kein Gegeneinander
dies ist ein Gedanke des Menschen
die natürlichen Wesen gehen eine Symbiose ein
während Menschen gegeneinander kämpfen.

Bewegung

Tänzelndes Eichhörnchen grazil
springend von einem zum Andren Ast
beweist uns, mit Bewegung, wie agil
du doch bist und das du Freude dran hast.

Trübsal-blasender Büroarbeiter
sitzend auf dem immergleichen Platz
beweist uns, bewegungslos, dass heiter
du lange nicht warst, in einem Satz.

Hüften-schwingende junge Frau
tanzend quer durch den Raum
beweist uns, eindrucksvoll, sich zur Schau
stellen, kann man sich ohne Eitelkeit trauen.

Generationen-überdauernder Baum
knarrend im Gefecht des Sturms
singst uns in deinen letzten Atemzügen,
das Lied von Wiedergeburt.

Savannenbaum

Ein hagerer alter Mann
steht allein in der Landschaft
wie ein Savannenbaum
und sieht man Ihn an
möge man meinen er hätte keine Bekanntschaft
solang die Leute auf die Oberfläche schauen.

Doch die Luft die er atmet
und das Wasser das er trinkt
sind Teil des großen Kosmos
in dem ein Jeder schwimmt

Sind Brücken, sind Verwandtschaft
Sind Ströme die uns durchfließen
Einatmen, Ausatmen
lern Einfaches zu genießen.

Und du wirst stets reich sein
Stets beschenkt vom Leben

Hirnschwamm auf Papier ausgewrungen

okay unbegrenztes schreiben, frei von jeglichen grenzen, gepresst in zeilen, einfach weiter gehen, den fluss zum ursprung verfolgen, den steilen berg erklimmen, sich nicht scheren was andere denken, während die Kohlen glimmen, im Eiswagen bimmeln, sich wundern wenn man umgeben ist von Pimmeln, im Gewimmel der Einkaufsstraße, das Glück sitzt dir vor der Nase, und dem anderen dortdrin, das ewige Kind, der ewige Student, er ist lässig doch trägt Hemd, alles läuft und fließt, wie mit Öl eingeschmiert, nicht verklemmt, nicht am quietschen, sich nicht am verbiegen, nein es läuft in gesunden Bahnen, es kann sich selbst nicht erraten, sich missbrauchen, seine Fähigkeiten stauchen. Man steht manchmal auf dem Schlauch, deswegen bewegen. Einfach weiter gehen, einfach weiter schreiben, einfach fließen lassen, auch wenns sich nicht reimen, tut ha und schonwieder das Zwangshafte verhalten aufgedeckt, die Oberflächen geleckt, sich selbst nicht gewaschen, aber das Auto glänzt in der Einfahrt, dir sollte man anstatt den Mund mal das Gehirn waschen, frei von negativen Denkmustern und Einfällen, es gibt zuviele dadraußen die Urteile fällen, ohne Ahnung zu haben, gibt zu viele die ihrer Möglichkeiten im Vorhinein vergraben, unter die Erde, in den Sand, dort wo auch ihr Kopf steckt, das Kriegsschiff ist bemannt, doch ich bleib an Land, was geht, in diesem Land, wonach streben die Menschen, was tun sie und was sind ihre Ziele, wer geht gern einkaufen und wer geht zum spielen, mal raus, Kinder sind unverfälscht, du bist nicht der für den du dich hälst, oder auch doch? wer weiß, ein Loch in deiner Decke zu haben wäre unvorstellbar, bei manch anderem sicherlich Realität, was geht, jo, Karotten wachsen in meinem Garten, sie gedeihen, ich werde sie mir nach all der Arbeit einverleiben, und genussvoll essen, werd mich nicht mit dir messen, du bist ein ausstellungsstück auf einer messe, neben bankcomputer und knoblauchpresse, ey sei gewiss, deine fresse wird auchnoch poliert, wenn nicht von mir, dann vom Schicksal persöhnlich, ich treff meinen Dad und versöhn mich, nach einer Zeit, lege Eitelkeit ab, bin wahrhaftig, schreibe Sätze die Seele tragen, da der Verstand diese nicht schuf, eyo du tropfst vor deinem eigenen Blut, warum tust du dir das an, woher kommt die illusion du seist nicht gut genug, nicht der der du sein solltest, hat man dich nicht oft genug in den Arm genommen? Hat man gesponnen, und deinen Ideen keinen glaubten geschenkt? Sei du Selbst, dir egal wer was von dir denkt, jo das leben ist ein geschenk, nimm es als solches war, die Cola Dose ist omnipräsent, in gewisser Weise zwar teil des Geschenks, doch weder gesund noch rund, das leben ist bunt, nichtnur in der Werbung, und auch nicht nur wenn du Persil nimmst, nein auch so, schwarz und weiß ist nur gedrucktes, meine Lines sind nur gespucktes, eben mal so hingerotztes, du strotzt vor Stolz, aber die Würde bleibt aus, Disstext, ich die Katze du die Maus, was willst du tun, ich bin im Haus und mach das beste draus. Eyooo Scherz bei Seite, ich fick dich erst und renne dann eine Meile, um den Blog, Ghettokids glotzen mich an, ich wink ihnen zurück, sie sind entzückt, ich verrückt und recht glücklich damit, denn wenn das eure Welt ist, bin ich gern weltfremd.