Amsterdam

Flimmert die Gracht wie ein Gemälde von Gogh /
Leuchtet in Pracht. Die Reklame verhofft /
Sie würde beacht, und schäme vor Gott /
der Teufel sich, in den Läden vor Ort. //

Schimmert die Nacht, wie ein Gemälde von Gogh /
in Zimmern bedacht /
sitzt kein Mensch zu dieser Tageszeit /
und Pläne verdorrt /
in den Fingern der Macht /
wenn am Ende keine Frage bleibt.

Momentaufnahme aus dem Leben des F. Gilbert Berges

Mein Leben zerbricht // mir wird innerlich kalt // das Gefühl wäre zu groß, zu mächtig. // Ich spalte es ab // an einem Scheidepunkt stehe ich // weitergehen, seiltanzend // oder untergehen, fallen // Ich könnte Großes schaffen // die Gesellschaft will nichts Großes // klein hält sie die Menschen // und Hochflieger verfolgen Zielsuchraketen // Getroffen. // Ich brenne, meine Flügel brennen // Trotzdem ist mir kalt, Ich falle // der Fallwind macht mich schummrig // fast bewusstlos // Ohnmacht. // ohne Macht. // denn die wird von einigen wenigen getragen // in Ihren Klauen fest gehalten // Ich bin ein beflügelter Löwe // man stutzte mir Flügel und Krallen // noch Falle ich // wann werde ich aufprallen? // wird das dann meine Heimat sein? // wo ich doch in der Welt keine fand