Ich der Pfeil

Lange hab ich mir genommen / meine Destination zu wissen / Ich der Pfeil / prächtige Federn, eine scharfe Spitze / meine Sehne ist mein Wille / der Sinn ist es / den ich dabei nicht vermisse / und wer dabei der Schütze ist / das weiß ich nicht / doch lege mich in seine Hände / in seine Hände, mit Zuversicht

Kugel,schreib!

Der gefundene Kulli // Ich fand diesen Kugelschreiber, er begegnete mir, grade so als nähme er Kontakt zu mir auf. Ein ordinärer Stift. Schwarz, mit einem silbernen Ring, einem silbernen Clip, und einigen Kratzern auf seiner sonst so markellosen Oberfläche. Mir ist als wäre er genug getreten worden, um dankbar über mein Aufheben zu sein. Er lächelte mich an. Er wollte ich würde Ihn benutzen. Ihn zu lieben wäre zuviel. Nur benutzt werden wollte er. Ich nahm es als Geschenk und benutzte Ihn meines Zweckes gemäß. Es freute Ihn nicht nur ein wenig. Meine Worte, geschrieben durch Ihn. Dies mag nun eitel klingen, doch der Stift hat es mir verziehen.

absicht

Wollen aber nicht können
Müssen aber nicht wollen
Laufen aber am liebsten liegen
verlieren aber viel lieber siegen
Kämpfen aber Waffen ungern greifen
behaupten nicht kämpfen zu werden
aber Messer schleifen

Mauern bauen, vermeintlich ohne Absicht
auf Gewinn lauern, und nicht sehen,
dass er Verlust im Schlepptau trägt
Sich des Fahrens sicher sein,
bevor man ins Schleudern gerät
es ist nie zu spät, neu zu beginnen
wer den Schlüssel in den Fluss wirft
muss wohlmöglich im Meer schwimmen
und dort nach ihm suchen,
oder gar in den Wolken

sich seinem Glück stellen
anstatt es zu verfolgen.