Hinzulänglichkeit

Es ist mir so, als traute sich niemand allein nach draußen, als sähe man die meisten Menschen nur eingebettet in eine situation, die meiste Zeit persönlich, als Person. Doch als Mensch ihnen zu begegnen, scheint mir selten zu sein. Dabei ist der einzelne Mensch, selten so klein, wie er klein zu sein glaubt. Und meint er wäre erst genug wenn man an ihm feilt, wenn man an ihm schraubt. Doch warum, warum sollen wir nicht genug sein? Bitte lass mich das nicht glauben, bitte laSs es nur ein Trug sein.

ungenügend

Ich alber herum und zweifle nicht
ernst zu sein, darum reiß ich mich nicht
so schade ist, du reichst dir nicht
bis zu dem Punkt wo das Eis zerbricht

Alles zerbricht
das Leben ist eine brechende Welle
aus gebrochenem Porzellan
sei froh Kind,
dass deine Tasse noch heil ist
Genüge dir Selbst
Belüge dich nicht
auf das du dich dir Selbst
niemals in den Weg stellst

Das Leben ist eine brechende Welle
aus gebrochenem Porzellan
genieße die Flut
solang du es noch darfst.

fgb

Erhellt

Du musst Niemandem etwas beweisen
solltest dich mit Niemandem vergleichen

Denn genau wie du bist
bist du das Reagenz für diese Welt
Willst du sein wie ein Anderer es ist
wird folglich Einer in den Schatten gestellt. 

Nimmst du eine Rolle an
die deinem Selbst nicht entspricht
wird es sein, dass du dann
verspürst, ein Defizit von Licht

Ein Jeder hat seinen
Platz um das Feuer
Seine Stellung in der Sonne
Du musst nur deinem
Schicksal, auch wenn dir Anfangs nicht geheuer
in die Augen sehen, dann spürst du Wonne.

Und für dessen Ausleben
Verantwortung übernehmen
dein realisierbares Ergeben
nicht ins Reich der unverwirklichten
Möglichkeiten legen.


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Gewohnheiten

Ich liebe die Natur sehr,

doch sitze sooft in meiner Kammer.

Habe alte Gewohnheiten

an welche Ich mich klammer.


Bin ich frei

oder von Umständen bestimmt?

Bin ich der Vogel der fliegt,

oder das Blatt welches im Flusse schwimmt?

Handle wirklich Ich, 

oder es durch mich hindurch?

Habe ich vor dem Tod

oder dem Leben mehr Furcht?