Ich der Pfeil

Lange hab ich mir genommen / meine Destination zu wissen / Ich der Pfeil / prächtige Federn, eine scharfe Spitze / meine Sehne ist mein Wille / der Sinn ist es / den ich dabei nicht vermisse / und wer dabei der Schütze ist / das weiß ich nicht / doch lege mich in seine Hände / in seine Hände, mit Zuversicht

Erhellt

Du musst Niemandem etwas beweisen
solltest dich mit Niemandem vergleichen

Denn genau wie du bist
bist du das Reagenz für diese Welt
Willst du sein wie ein Anderer es ist
wird folglich Einer in den Schatten gestellt. 

Nimmst du eine Rolle an
die deinem Selbst nicht entspricht
wird es sein, dass du dann
verspürst, ein Defizit von Licht

Ein Jeder hat seinen
Platz um das Feuer
Seine Stellung in der Sonne
Du musst nur deinem
Schicksal, auch wenn dir Anfangs nicht geheuer
in die Augen sehen, dann spürst du Wonne.

Und für dessen Ausleben
Verantwortung übernehmen
dein realisierbares Ergeben
nicht ins Reich der unverwirklichten
Möglichkeiten legen.


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