Wie er dich in dunklem Gewand
auf Schritt und Tritt verfolgt.
Er reichte mehrmals seine Hand,
du hast sie zu nehmen nicht gewollt.

Wie du liefst. Ein rasanter Sprint.
Du als schuldiger Erwachsener
vor einem unschuldigen Kind.

 

Du hast Angst Ihm zu begegnen,
Für deinen Gegner hälst du Ihn.
Er versucht dich zu segnen
doch du hälst es für Regen.

Doch lässt er sich nicht verscheuchen.
Wie sehr du versuchst dich zu täuchen.
Er wird immer dableiben,
und fortwährend mit dir streiten.

Auf das du Ihn endlich in die Arme nimmst.
Auf das du Ihn endlich siehst.
Auf das du tiefer in den See schwimmst.
Auf das du dich geduldiger liest.

Er klopft weiter an die Pforten
In der Hoffnung gehört zu werden.
Er ist an allen Orten,
um in seiner Ruhe gestört zu werden.

Er schreit dir ins Gesicht,
doch du bist taub geworden.
Es liegt in seiner Pflicht,
deine Probleme von Morgen.

Sie für dich zu erschaffen,
dir damit ein Zeichen zu geben,
um dich noch irgendwie zu erreichen,
denn du lässt nicht mit dir reden.

Deswegen die Angst vor der Stille
dann werden die Ohren so fein.
und auch ohne dazu den Wille,
wirst du mit Ihm zusammensein.

In entlegenen Gegenden auf sporadisch festgetretenen Wegen
lässt sich mehr erleben, als mit sich Selber zu reden.
Die unbequem geschehenden, zum Leben befähigenden
Auseinandersetzungen mit essentiellen Themen,
lassen sich besser durchstehen als in energienehmenden Lebensabenden.

So such Ich die Konfrontation – in jungen Jahren
um unangenehmen Selbstgesprächen nicht länger
durchs unter den Teppich kehren aus dem Wege zu gehen.
Um mich knebelnden Fäden zu entledigen und mir die Kraft zu geben,
trotz den bevorstehenden harten Zeiten das Leben zu segnen.
Zu lernen die Sonne zu sehen Selbst bei dominierendem Regen
und mit den Füßen den Boden zu betreten,
doch währenddessen im Geiste zu schweben.

Wandel

Grillenzirpen, herbstankündigender Westwind
leises Rascheln der Blätter und Halme.
Eine Stimmung, welche zum Aufbruch nötigt
Der sehnsuchtsbestimmte Wille etwas zu schaffen,
aber fehlende Inspiration.
Das zaghafte Sägen – an des Mächtigen Thron.

Der Mächtige in mir
will seine Macht verlieren
Der zurückhaltende Teil
sind nun profilieren

Sich ausleben und preisgeben,
All die Ausreden auf Eis legen.
Sich Selbst die Schau nehmen
und auf sich einreden.

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